Sportwagen-Klassiker

Traumautos mit Geschichte

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Sie fahren schnell und strahlen Eleganz aus. Die Kombination aus Tempo, Stil und Flair macht einen Sportwagen-Klassiker aus. Alleine eine hohe Geschwindigkeit reicht nicht aus, um in den Olymp aufzusteigen. Einige Sportwagen gehören unbestritten zu den Klassikern, bei anderen scheiden sich die Geister. Eine strikte Definition existiert nicht, letztlich geht es bei Sportwagen-Klassikern auch um persönliche Vorlieben und um die Ausstrahlung des Boliden: Er soll Fahrspaß pur versprühen und dazu noch das gewisse Etwas mitbringen, das nicht in Worte zu fassen ist. Erblickt ein Autoliebhaber einen Sportwagen-Klassiker, schlägt sein Herz schneller und die Freude steigt innerlich auf. Sportwagen-leihen.com gibt einen Überblick über diese besonderen Fahrzeuge.

Porsche 911 – Der Sportwagen-Klassiker schlechthin

Hierzulande dürfte es kaum Zweifel daran geben, dass der Porsche 911 DER Sportwagen-Klassiker überhaupt ist. Auch weltweit genießt der deutsche Sportwagen aus Zuffenhausen einen exzellenten Ruf. Anfang der 1960er Jahre betrat er erstmal die Weltbühne und wird seitdem stetig weiterentwickelt. Dieser Sportwagen-Klassiker steht für Freiheit und deutsche Ingenieurskunst. Gründer Ferdinand Porsche beschrieb es einst folgendermaßen: „Wir bauen Autos, die keiner braucht, aber die jeder haben will.“ Auch Walter Röhrl, der wohl beste Rallye-Fahrer der Geschichte, schwört auf den Neunelfer: „Eine Garage ohne Porsche 911 ist doch ein ödes, leeres Loch.

Klassiker: Der Porsche 911 Turbo

Klassiker: Der Porsche 911 Turbo

Ebenso ruhmreich, aber noch eine Spur schneller und eleganter, kommen die Boliden aus dem Hause Ferrari daher. Italiener legten bei Autos schon immer besonderen Wert auf das Äußere, auch deswegen gehören mehrere Ferraris zu den Sportwagen-Klassikern. Schon kleine Jungs (und sicherlich auch Mädchen) träumen davon, einmal im Leben eine Rakete aus Maranello zu steuern. Ohne die Vision eines Enzo Ferrari wäre die Sportwagenszene wohl nicht die, die sie heute ist: Ihr würden einige der schönsten und schnellsten Sportwagen fehlen, die heute zweifelsohne zu den Klassikern zählen: der Testarossa, der F50, der Italia oder der GTO. Sie alle haben ihren eigenen Charme. Der eine ist etwas stärker, der andere etwas eleganter. Doch eines haben die Geschwister gemeinsam: Sie gehören zum Großartigsten, das jemals über den Asphalt gerast ist.

Wer bei Sportwagen aus Italien nur an Ferarris denkt, greift jedoch viel zu kurz. Auch Alfa Romeo oder Maserati bauen schicke und sportliche Autos. Zu den Sportwagen-Klassikern gehören zudem unbedingt die optisch besonders auffälligen Modelle aus dem Hause Lamborghini. Die eckige Form und die flache Schnauze des Countach strahlt eine gewisse Aggressivität und vor allem Stärke aus. Dieses Kunstwerk ist lediglich doppelt so lang wie breit, weist also äußerst ungewöhnliche Größenverhältnisse auf. In Sachen Tempo sattelt der Diablo noch eine Stufe drauf: Er bringt es auf 360 km/h, da hält so gut wie kein Traumauto der Welt mehr mit. Auch deswegen schafft er es in die Liste der Sportwagen-Klassiker.

Von Aston Martin bis Lotus: Britische Sportwagen-Klassiker

Der vornehme Brite ist mehr als nur ein Klischee. Im Automobilbereich baut er zwar auch Limousinen, dennoch ist England vor allem für Sportwagen bekannt. Vornehm und elegant kommen die Werke aus dem United Kingdom (UK) daher. Die goldenen Zeiten liegen allerdings einige Zeit zurück. In ihrem Jahrzehnt gehörten die Sportwagen, die heute Klassiker sind, zur weltweiten Spitzenklasse. James Bond ist Brite, auch deswegen fährt der Agent in den meisten Fällen einen Aston Martin. Auf den Geschmack von 007 in Bezug auf Autos (und Frauen) kann man sich verlassen. Der DB5, den er im Film „Goldfinger“ pilotierte, ist wohl der berühmteste Aston Martin. Ein zeitloser Sportwagen-Klassiker. Die DB-Modelle entwickelten die Briten immer weiter, doch so schön wie der DB5… Nun, über Geschmack lässt sich nicht streiten. Oder doch?

Aus dem Hause Lotus entstammen unter anderen der Elite, der Elan und der Esprit: Sie haben nicht die Power anderer Sportwagen, sind eher grazil – und erschwinglich für den etwas kleineren Geldbeutel. Der Elise beispielsweise gilt als kleine Schwester des Porsche 911. Mit Schnickschnack wartet Lotus nicht auf, das stellte Firmengründer Colin Chapman früh klar: „First take simplicity and then add lightness.“ – Einfachheit und Leichtigkeit eben.

Diese zwei Eigenschaften passen nicht zu einem Jaguar. Deren Sportwagen-Klassiker vertreten eine andere Gattung: Kraft und Wucht. Der Motor in den verschiedenen Varianten des F-Type röhrt lautstark, allein die Raubkatze als Kühlerfigur strahlt Erhabenheit aus. Der Jaguar gehört zu der Art Traumautos, zu der sich jeder Autoliebhaber auf der Straße umdreht und wohlwollend nickt.

Auch die Franzosen können Sportwagen-Klassiker

Beim Bugatti stellt sich die Frage, ob deren Wunderwerke der Technik, gerade in Bezug auf Geschwindigkeit, wirklich Klassiker sind. Sie sind teilweise mit mehr als 1000 PS ausgestattet und duellieren sich beispielsweise mit den Koenigsegg-Straßenrennwagen aus Schweden um Höchsttempo-Rekorde. Die Sportwagen der Franzosen sind jedoch eher Supersportler als Klassiker, vor allem die jüngeren Modelle. Ältere Modelle wie der Atlantic oder der Typ35 sind keine wirklichen Sportwagen, aber trotzdem Klassiker. Der EB 100 – konstruiert im Jahr 1991 zum 110. Geburtstag von Firmengründer Ettore Bugatti – dürfte zumindest für den ein oder anderen als Idealbild eines Sportwagens durchgehen. Auch wenn ihm hierzulande etwas an Bekanntheit fehlen mag, die Ausstrahlung hat er, den Flair versprüht er und  das Tempo weist er auf.

Ein weiterer Sportwagen-Klassiker aus französischer Produktion ist der Alpine A110, der als “Franzosen-Porsche” in die Geschichtsbücher einging. Er hat nicht die Power eines Ferraris, Jaguars oder Bugattis, sondern eher die Sportlichkeit eines Lotus. Rennfahrer Jean Rédéle baute diesen Klassiker in der 1950er-Jahren per Hand. Auch als Renault sein Unternehmen kaufte, arbeitete er als Chefingenieur weiter. Der Alpine gewann mehrere Rallye-Titel und wurde so auch als Straßenfahrzeug berühmt.

Ein Blick über den Ozean

Der Sportwagen-Bau ist kein europäisches Alleinstellungsmerkmal, auch die US-Amerikaner haben einige Klassiker auf die Straße gebracht, allen voran den Dodge Viper. Anfang der 1990er Jahre lief das Kraftpaket erstmals vom Band, über die Jahre folgten immer neue, nur so vor Energie strotzende Modelle. Während Modelle anderer Hersteller vielfach flinke Sprinter oder elegante Langstreckenläufer sind, verkörpert der Dodge Viper eher den bulligen Zehnkämpfer-Typ: weniger geschmeidig, eher brutal stark.

Nicht auf der Liste der Sportwagen-Klassiker fehlen darf der Ford Mustang. Wie das namensgebende Wildpferd lässt sich dieser Wagen nicht einfangen. Zwölf Minuten lang rast Steve McQueen im Film „Bullitt“ mit diesem Sportwagen in der wohl berühmtesten Verfolgungsjagd der Filmgeschichte durch New York. Einen Mustang erkennt man sofort, auch die Wiedererkennungsmerkmale gehören zu einem Sportwagen-Klassiker dazu.

Ein Sportwagen für Jedermann ist die Chevrolet Corvette. „Wir wollen keine Sammlerstücke bauen, so wie es andere machen. Wir wollen Sportwagen bauen, die sich jeder arbeitende Amerikaner leisten kann“, brachte es Chefkonstrukteur Dave Hill auf den Punkt. Die Corvette ist nicht das schnellste oder eleganteste Auto, sie hat auch weniger Stil und Kraft als viele andere Konstruktionen. Doch gerade weil dieser amerikanische Sportwagen nicht diese elitäre Ausstrahlung hat, ist er ein Klassiker, nur eben für den vielzitierten kleinen Mann.

Opel Manta: Witz oder Sportwagen-Klassiker?

Ebenfalls nicht für die High Society wurde der Opel Manta gebaut. In diversen Filmen belächelt, da seinem Besitzer nicht gerade die hellsten Kerzen auf der Torte sein sollen, fristet der Manta eher ein Schatten-Dasein, hat es so aber dennoch oder grade deswegen zu einem gewissen Kult gebracht und kann daher durchaus als heimlicher Sportwagen-Klassiker bezeichnet werden.

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