Deutsche Sportwagen

Verlässliche Ingenieurskunst

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Die Ingenieurskunst ist ein hohes Gut: Deutsche Sportwagen genießen weltweit einen exzellenten Ruf. Sie gehören zu den qualitativ hochwertigsten in der Welt. Ihre Langlebigkeit gepaart mit Kraft und Ausdruck sucht ihresgleichen. Und was das Design angeht, müssen sich die hiesigen Vorzeigemodelle vor der Konkurrenz aus Italien, Frankreich, Japan und dem Rest der Welt nicht zu verstecken

DER Klassiker Deutscher Sportwagen: Porsche 911 und seine Kollegen

Weltweit gehört der Porsche 911 zu den bekanntesten Sportwagen. Dieses Auto aus Filderstadt in Baden-Württemberg ist DER Klassiker überhaupt – und dieser Ruf ist schwer erarbeitet. Bereits im Jahr 1963 konnten Autofreunde dieses Fahrzeug auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt bewundern. Seitdem wird er stetig weiterentwickelt. Exemplarisch sei hier der 911 Turbo genannt. Mit mehr als 500 Pferdestärken durchbricht er in 3,4 Sekunden die 100-km/h-Mauer und kann anschließend bis auf 315 Stundenkilometer beschleunigt werden. Über den 911er wurden in den vergangenen Jahrzehnten soviel Worte gesagt und geschrieben, daher lassen wir hier Ferdinand Porsche sprechen: „Wir bauen Autos, die keiner braucht, aber die jeder haben will.“ Und wie sagte der wohl beste Rallye-Fahrer aller Zeiten, Walter Röhrl: „Eine Garage ohne Porsche 911 ist doch ein ödes, leeres Loch.“

Mercedes und die Geschichte vom Formel 1-„Alltags-Rennwagen“

Seit einigen Jahren ist Mercedes das dominierende Team in der Formel 1, sowohl in der Fahrer- als auch in der Konstrukteurswertung. Letztere haben die „Silberpfeile“ schon 14 Mal gewonnen. Dieses Know-how bringen die Stuttgarter auch auf die Straße, beispielsweise im AMG GT. Mehr als 300 Stundenkilometer in der Spitze erreicht der Straßenrennwagen. Er braucht keine vier Sekunden, um auf 100 km/h zu beschleunigen. Angetrieben wird der AMG GT von einem V8-Motor mit 4 Litern Hubraum bei 476 PS.

Erprobt bei Rallye und Tourenwagen: Audi und BMW mit Sportwagen Know-how

Unter den deutschen Sportwagenherstellern gehört auch Audi zur Spitzenklasse. Anfang der 1980er Jahre war der Audi Quattro eines der besten Rallyeautos der Welt. Zwei Fahrertitel sowie zwei Konstrukteurstitel gingen seinerzeit nach Bayern. Neunmal holten Audi-Fahrer bei den Deutschen Tourenwagen die Meisterschaft. Rennfahrerblut fließt in den Adern der Ingolstädter. Heute gehört der R8 zu den Aushängeschildern der deutschen Sportwagen-Szene: Das Coupe Plus benötigt nur 3,2 Sekunden, um auf 100 km/h zu kommen, der Spyder 3,6 Sekunden. Mit 330 Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit muss sich der Audi R8 Coupe vor niemandem verstecken, auch der Spyder erreicht mit 318 km/h Rennfahrer-Topspeed.

Aus dem Hause BMW kommen immer wieder schnittige deutsche Sportwagen auf die Straßen. Das M steht bei den Bayern für Sport. Ob als Coupe oder Cabrio, von M2 bis M6. BMW ist ein Garant für Qualität. Auch wenn mit BMW nicht der klassische Sportwagen verbunden wird, haben deren Autos je nach Modell und Ausstattung sportliche Fahrwerke. BMW baute seine Motoren auch in Tourenwagen, Rallye-Dakar-Fahrzeuge sowie Formel-1-Boliden.

Wiesmann, Artega, Melkus und Co. – die besonderen deutschen Sportwagen

Wer hochqualitative Sportwagen sucht, die noch exklusiver sind als die Luxusmodelle italienischer Sportwagen-Unternehmen, sollte sich mal bei deutschen Kleinserienherstellern umschauen. Diese Manufakturen arbeiten oft auf der Kante zur Wirtschaftlichkeit, einige mussten in den vergangenen Jahren gar Insolvenz anmelden, kamen jedoch teilweise zurück auf den Markt und bieten ihre Exoten nun wieder an. Ein Überblick, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit hat:

Wiesmann GT MF5:

Die Autobild nannte ihn das „erotischste Auto, das je über eine Straße gefahren ist“. Martin Wiesmann hat ihn konstruiert und zusammen mit seinem Bruder Friedhelm in Dülmen im Münsterland produziert. Der Motor stammt aus dem Hause BMW und kommt mit 507 PS sowie fünf Litern Hubraum daher. In nur 3,9 Sekunden beschleunigt der Wiesmann auf 100 Stundenkilometer, 311 km/h fährt er in der Spitze. Das Unternehmen gründeten die Brüder 1988. Nach einer Insolvenz 2014 werden seit 2016 wieder Sportwagen produziert. Kürzlich teilte das nun Wiesmann Sports Car GmbH heißende Unternehmen mit, dass es einen Vertrag mit BMW abgeschlossen hat und künftig den BMW V8 Motor einsetzen kann. Das heißt: Noch mehr Power für Wiesmanns Sportwagen!

Artega GT:

Jenseits der großen Städte NRWs werden traumhafte Sportwagen hergestellt. Wie auch Wiesmann musste Artega eine Insolvenz überstehen, produziert mittlerweile jedoch wieder deutsche Sportwagen. Die Heimat des Artega GT, auch „Paderborner Porsche“ genannt, liegt in Delbrück in Ostwestfalen. Der Bolide bringt es auf bei 300 PS auf eine Spitzengeschwindigkeit von 272 Stundenkilometern. In 4,8 beschleunigt er aus dem Stand auf 100 km/h. Er hat schon das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring geschafft. Mehr muss man nicht über die Ausdauer des Artega GT sagen, der das erste vom Unternehmen eigenständig entwickelte Modell ist.

Melkus RS1000:

Vom „Paderborner Porsche“ zum „Zonen-Ferrari“: Freilich kamen nur sehr ausgewählte Bürger (bzw. Genossen) in den Genuss des einzigen Sportwagens der DDR – doch diese werden große Fahrfreude verspürt haben. Noch weniger Menschen können das Nachfolgemodell Melkus RS2000 fahren. Von ihm wurden nur 18 Exemplare produziert. Heute baut ein Nachfahre des Firmengründers Heinz Melkus, Peter Melkus, Einzelanfertigungen des Melkus RS1000 GTR in Handfertigung. Wie auch damals wird der Melkus von Wartburg-Motoren angetrieben, die den Wagen auf immerhin 210 Stundenkilometer bringen.

Gumpert Apollo:

Einen Supersportwagen hat der Ex-Audi-Motorenchef Roland Gumpert kreiert. In den verschiedenen Apollo-Wagen stecken 4,2-Liter-V8-Motoren von Audi als Basis. Bis zu 850 PS bieten sie auf und beschleunigen den Apollo je nach Modell in nur 2,9 bis 3,1 Sekunden auf 100 Km/h, bis zu 360 km/h erreicht der deutsche Sportwagen in der Spitze. Da sehen die meisten auf der Straße nur die Rücklichter.

Zum Schluss ein belächelter Klassiker

Es gibt mehrere Filme, in denen es fast nur um ihn geht. Und um seine (angeblich) minderbemittelten Fahrer. Witze existieren unzählige über ihn und gerade in den 1980ern und frühen 1990ern wurde er zum Gespött. Aber er hat einen unverwechselbaren Kultfaktor und auch einen besonderen Charme: der Opel Manta. Lange nicht mehr gebaut, gibt es aus dem Hause Opel trotzdem noch Sportwagen wie den Opel GT. „Nur fliegen ist schöner“, so lautete der Werbeslogan des Opel GT, der von 1968 bis 1973 produziert wurde. Er soll nun in einer Neuauflage zurückkommen: 2016 präsentierte Opel seinen GT beim Autosalon Genf. Studien sind bereits fahrbar, das Serienmodell lässt allerdings noch auf sich warten.

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